Krisenintervention Schweiz · für Betroffene, Angehörige und Fachpersonen
Was ist gerade los?
Wählen Sie, wo Sie stehen – die Seite ordnet sich danach.
Leichte Sprache →Akut · jetzt handeln
Ruhig bleiben. Hilfe holen. Da bleiben.
Bei unmittelbarer Gefahr für Leib und Leben zählt jede Minute. Sie müssen das nicht allein lösen.
- 1SicherheitEigene Sicherheit zuerst. Gefährliche Gegenstände wenn möglich entfernen.
- 2Notruf 144 / 117Sagen Sie: wo, was, wer. Bleiben Sie in der Leitung.
- 3Nicht allein lassenRuhig sprechen, zuhören, keine Versprechen auf Geheimhaltung.
- 4DanachEigene Entlastung holen: 143 rund um die Uhr, auch für Angehörige.
Schön, dass Sie hier sind.
Sie müssen gerade nichts leisten und nichts erklären. Sie dürfen hier sein, so wie Sie jetzt sind – mit allem, was gerade schwer ist.
Diese Seite ist ein ruhiger Ort. Atmen Sie einen Moment durch, hören Sie Musik, schreiben Sie auf, was Sie beschäftigt. Oder lassen Sie sich mit ein paar Klicks zeigen, wer Ihnen jetzt weiterhelfen kann – in Ihrer Nähe, rund um die Uhr.
Sie sind nicht allein. Viele Menschen erleben Zeiten, in denen alles zu viel wird – Sorgen, Angst, Streit, ein Verlust oder Gedanken, die nicht zur Ruhe kommen. Und es gibt Menschen, die genau dafür da sind.
Nehmen Sie sich, was Ihnen guttut. Der Rest hat Zeit.
Wegweiser · anonym
Welche Hilfe passt jetzt?
Klicken Sie sich durch ein paar Fragen. Am Schluss erhalten Sie eine Übersicht mit passenden Anlaufstellen, Nummern aus Ihrem Kanton, einer Übung und Vorlagen.
Ohne Namen. Ihre Antworten bleiben auf Ihrem Gerät – nichts wird gespeichert oder übertragen.
Übungen für schwere Momente
Wenn alles zu viel wird: zurück in den Körper, zurück ins Jetzt.
Kurze Übungen, die das Nervensystem beruhigen. Wählen Sie eine aus – es gibt kein Richtig oder Falsch. Übungen ersetzen keine Hilfe: Bei Gefahr 144, zum Reden 143.
Geführt · 2 Minuten
Kastenatmung
Vier Sekunden ein, vier halten, vier aus, vier halten. Folgen Sie dem Kreis.
Ruheraum · Musik zum Durchatmen
Einfach zuhören.
Manchmal hilft kein Wort, sondern ein Klang. Setzen Sie wenn möglich Kopfhörer auf, schliessen Sie die Augen und lassen Sie die Musik einfach da sein.
Songs geschrieben von Daniele Lenzo, «wir begleiten»
Wenn Musik gerade aufwühlt: leiser stellen oder pausieren – und lieber eine Atemübung machen. Sie entscheiden.
Für die Nacht
Wenn es nachts schwer ist
Nachts wirkt vieles grösser und dunkler. Das ist normal – und es geht vorbei. Hier ist, was jetzt helfen kann.
Übungen für die Nacht – direkt starten
Jetzt gerade
Erste Hilfe in typischen Situationen
Kurze Anleitungen für Momente, in denen es schnell gehen muss.
1Ich habe eine Panikattacke
- Sagen Sie sich: «Das ist Panik. Sie ist unangenehm, aber nicht gefährlich. Sie geht vorbei.»
- Atmen Sie langsam aus – länger aus als ein.
- Drücken Sie die Füsse fest in den Boden und spüren Sie, was Sie trägt.
- Benennen Sie fünf Dinge, die Sie sehen.
- Bleiben Sie, wo Sie sind, bis die Welle nachlässt – meist nach wenigen Minuten.
Bei Brustschmerzen, Atemnot oder wenn Sie unsicher sind: 144.
Atemübung starten →2Jemand neben mir hat Panik
- Bleiben Sie ruhig und in der Nähe. Ihre Ruhe überträgt sich.
- Sprechen Sie langsam und in kurzen Sätzen: «Ich bin da. Das geht vorbei.»
- Atmen Sie hörbar langsam aus – und laden Sie ein, mitzumachen.
- Nicht festhalten oder bedrängen. Fragen Sie: «Was hilft dir jetzt?»
- Danach: Wasser anbieten, Zeit lassen.
Bei Bewusstlosigkeit, Atemnot oder Brustschmerzen: 144.
Übungen zum Mitmachen →3Jemand spricht von Suizid
- Nehmen Sie jede Äusserung ernst.
- Fragen Sie direkt: «Denkst du daran, dir das Leben zu nehmen?» Das Fragen erhöht das Risiko nicht.
- Hören Sie zu, ohne zu bewerten oder schnell zu trösten.
- Lassen Sie die Person bei akuter Gefahr nicht allein.
- Holen Sie gemeinsam Hilfe: 143, Hausärztin oder Hausarzt, Notfallpsychiatrie. Bei akuter Gefahr: 144.
Versprechen Sie keine Geheimhaltung, wenn ein Leben in Gefahr ist.
Gesprächshilfe für Angehörige →4Nach Gewalt oder Bedrohung
- Bringen Sie sich in Sicherheit – an einen geschützten Ort, zu anderen Menschen.
- Bei akuter Gefahr: Polizei 117.
- Lassen Sie Verletzungen ärztlich anschauen – auch wenn sie klein scheinen. So werden sie auch festgehalten.
- Opferhilfe 142: kostenlos, vertraulich, rund um die Uhr. Sie entscheiden, was als Nächstes passiert.
- Schreiben Sie auf, was passiert ist – mit Datum und Uhrzeit.
Auch Angehörige sowie Zeuginnen und Zeugen können sich an die Opferhilfe wenden.
Was nach einem Ereignis normal ist →Psychische Erste Hilfe
Was ist normal nach einem schlimmen Erlebnis?
Nach einem Unfall, nach Gewalt, einem plötzlichen Todesfall oder einem anderen schlimmen Ereignis reagieren Körper und Seele oft stark. Das sind normale Reaktionen auf ein nicht normales Ereignis. Bei den meisten Menschen werden sie in den folgenden Tagen und Wochen langsam schwächer.
Körper
- Herzklopfen, Zittern, Schwitzen
- Schlafprobleme, Albträume
- Erschöpfung, wenig Appetit
- Verspannungen, Kopf- oder Bauchweh
Gefühle
- Angst, Unruhe, Schreckhaftigkeit
- Traurigkeit, Wut, Schuldgefühle
- Gefühl von Leere oder Taubheit
- Stimmungen wechseln schnell
Gedanken
- Bilder kommen immer wieder
- Konzentration fällt schwer
- Gedanken kreisen um das Ereignis
- «Warum ich?» – «Hätte ich doch …»
Verhalten
- Rückzug oder starkes Bedürfnis nach Nähe
- Orte oder Themen meiden
- Gereiztheit, Streit
- Mehr Alkohol, Medikamente oder Bildschirmzeit
Was in den ersten Tagen hilft
- Sicherheit: Suchen Sie einen Ort, an dem Sie sich sicher fühlen.
- Nicht allein sein: Lassen Sie vertraute Menschen in Ihre Nähe.
- Reden dürfen – nicht müssen: Erzählen Sie nur so viel, wie Sie möchten.
- Rhythmus: essen, trinken, schlafen, kurz nach draussen – auch wenn es schwerfällt.
- Vorsicht mit Alkohol und mit Beruhigungsmitteln ohne ärztlichen Rat.
- Alltag in kleinen Schritten: Eine Sache pro Tag reicht.
- Medien dosieren: Bilder und Berichte über das Ereignis eher meiden.
Wann Sie Hilfe holen sollten
- Die Belastung wird nach etwa vier Wochen nicht schwächer oder sogar stärker.
- Sie können kaum noch schlafen, arbeiten oder für sich sorgen.
- Sie fühlen sich dauernd wie abgeschnitten oder ständig in Alarm.
- Sie greifen regelmässig zu Alkohol, Medikamenten oder Drogen, um es auszuhalten.
- Es kommen Gedanken, nicht mehr leben zu wollen – dann sofort: 143 oder 144.
Kinder reagieren oft anders: mit Bauchweh, Anhänglichkeit, Rückschritten (zum Beispiel wieder Bettnässen) oder indem sie das Ereignis nachspielen. Geben Sie Halt, Nähe und vertraute Abläufe. Übungen für Kinder →
Nach Gewalt: Die Opferhilfe berät kostenlos und vertraulich – Telefon 142, rund um die Uhr.
Selbsthilfe · zum Ausfüllen
Mein Sicherheitsplan
Ein Sicherheitsplan hilft, in einer Krise nicht bei null anfangen zu müssen. Füllen Sie ihn in einer ruhigeren Minute aus – allein oder mit einer Vertrauensperson. Am Schluss können Sie ihn drucken oder als PDF auf dem Handy sichern.
🔒 Nichts wird gespeichert oder übertragen. Wenn Sie das Fenster schliessen, sind die Eingaben weg.
Für das Handy
Notfallkarte als Sperrbildschirm
Erstellen Sie ein Bild mit Ihren wichtigsten Nummern. Als Sperrbildschirm haben Sie es immer dabei – auch wenn das Denken schwerfällt.
Auf dem Handy: Bild lange antippen und «In Fotos sichern» wählen. Dann in den Einstellungen als Sperrbildschirm festlegen.
Aufbau nach dem Sicherheitsplan von Stanley und Brown, wie er in der Suizidprävention eingesetzt wird.
Wenn Reden schwerfällt
Eine Nachricht um Hilfe schicken
Manchmal ist Schreiben leichter als Sprechen. Wählen Sie einen Text, passen Sie ihn an und schicken Sie ihn einem Menschen, dem Sie vertrauen.
Für Angehörige und Umfeld
Was sage ich jetzt?
Viele haben Angst, das Falsche zu sagen – und sagen darum lieber nichts. Diese Sätze können helfen, ins Gespräch zu kommen. Es gibt kein perfektes Gespräch. Wichtig ist, dass Sie da sind.
Ansprechen
Ruhig, persönlich, ohne Vorwurf.
- «Mir ist aufgefallen, dass du in letzter Zeit sehr still bist.»
- «Ich mache mir Sorgen um dich.»
- «Wie geht es dir wirklich?»
- «Ich habe Zeit. Magst du erzählen?»
Zuhören
Nicht gleich Lösungen anbieten. Aushalten.
- «Das klingt sehr schwer.»
- «Danke, dass du mir das sagst.»
- «Was macht es gerade am schwersten?»
- «Ich bin da.»
Direkt nachfragen
Nach Suizidgedanken zu fragen, bringt niemanden auf die Idee. Es entlastet.
- «Denkst du manchmal daran, nicht mehr leben zu wollen?»
- «Hast du daran gedacht, dir das Leben zu nehmen?»
- «Hast du dir schon überlegt, wie?»
Wenn die Antwort Ja ist: ruhig bleiben, dableiben, gemeinsam Hilfe holen.
Eher vermeiden
Gut gemeint – aber oft verletzend.
- «Das wird schon wieder.»
- «Anderen geht es noch schlechter.»
- «Reiss dich zusammen.»
- «Ich verspreche, niemandem etwas zu sagen.»
Geheimhaltung bei Lebensgefahr dürfen und sollen Sie nicht versprechen.
Danach
Gemeinsam den nächsten Schritt finden.
- «Was könnte dir jetzt ein bisschen helfen?»
- «Sollen wir zusammen jemanden anrufen?»
- «Magst du mit mir einen Sicherheitsplan machen?»
Bei akuter Gefahr: nicht allein lassen, 144 anrufen. Und für Sie selbst: 143, auch für Angehörige.
Sicherheitsplan →Mehr dazu: Hilfestellung «Ansprechen ohne Angst» weiter unten auf der Seite.
Für Angehörige und Fachpersonen
Wer hilft, braucht selbst Halt
Begleiten kostet Kraft. Wer gut für sich sorgt, kann länger für andere da sein.
Kurzer Belastungs-Check
Was trifft in den letzten zwei Wochen auf Sie zu?
Der Check wird nicht gespeichert.
Für Angehörige
- Sie dürfen Grenzen setzen – auch aus Liebe.
- Teilen Sie die Last: Wer kann was übernehmen?
- Eigene Termine (Sport, Freunde, Erholung) bleiben wichtig.
- Angehörigenberatung gibt es in vielen Kantonen und Kliniken.
- Sie sind nicht verantwortlich für das Leben eines anderen Menschen.
Für Fachpersonen und Teams
- Nach belastenden Einsätzen: kurzer, strukturierter Austausch im Team – freiwillig und ohne Zwang, Details zu erzählen.
- Bewusst abschliessen: ein Ritual, Kleidung wechseln, den Heimweg zum Ankommen nutzen.
- Auf Warnzeichen achten: Zynismus, Schlafstörungen, Rückzug.
- Supervision und Intervision regelmässig nutzen – nicht erst, wenn es brennt.
- Führung: ansprechbar sein und aktiv nachfragen – auch Tage später.
Für Eltern, Lehrpersonen und Betreuende
Übungen für Kinder
Kinder spüren Stress oft im Bauch, nicht im Kopf. Diese spielerischen Übungen helfen, gemeinsam ruhiger zu werden. Machen Sie mit – Kinder lernen am meisten, wenn Erwachsene es vormachen. Viele davon helfen auch Erwachsenen.
- Hände auf den Bauch legen.
- Langsam einatmen – der Bauch wird ein grosser Ballon.
- Langsam ausatmen – die Luft geht leise raus.
- Fünfmal wiederholen.
Ein Kuscheltier auf dem Bauch macht das Auf und Ab sichtbar.
- Arme vor der Brust kreuzen – das sind die Flügel.
- Abwechselnd links und rechts sanft tippen.
- Ganz langsam, wie ein Schmetterling, der sich ausruht.
- Eine Minute lang.
Gut vor dem Einschlafen oder nach einem Schreck.
Auch für Erwachsene: Schmetterlings-Umarmung →- Ganz steif werden wie eine rohe Spaghetti.
- Fünf Sekunden halten.
- Jetzt weich und wabbelig wie eine gekochte Spaghetti.
- Zwei- bis dreimal wiederholen.
Lachen ist erlaubt – und hilft auch.
- Finde 5 Dinge, die du siehst.
- 4 Dinge, die du hörst.
- 3 Dinge, die du anfassen kannst.
- 2 Dinge, die du riechst – 1 Sache, die du schmeckst.
Die Kinderversion von 5-4-3-2-1 – gut auch unterwegs.
Auch für Erwachsene: 5-4-3-2-1 →- Augen zu oder auf einen Punkt schauen.
- An einen Ort denken, an dem es schön ist.
- Was siehst, hörst, riechst du dort?
- Den Ort malen – dann gibt es ihn auch auf Papier.
Das Bild kann ins Zimmer gehängt werden.
- Eine kleine Schachtel suchen oder basteln.
- Sorgen aufmalen oder aufschreiben.
- Zettel in die Box legen – Deckel zu.
- Einmal am Tag gemeinsam reinschauen.
So bekommen Sorgen einen Platz – und eine feste Zeit.
Wenn ein Kind sehr belastet ist oder über Gedanken an den Tod spricht: 147 (Pro Juventute) – auch für Eltern. Bei Gefahr: 144.
Die Hürde senken
Was passiert, wenn ich anrufe?
Viele zögern, weil sie nicht wissen, was sie am Telefon erwartet. Hier steht es Schritt für Schritt.
Die Dargebotene Hand
Für Erwachsene in schwierigen Momenten – auch für Angehörige.
- Eine geschulte Person nimmt ab – rund um die Uhr.
- Sie müssen Ihren Namen nicht sagen.
- Sie erzählen, was Sie beschäftigt. Nichts ist «zu klein».
- Gemeinsam überlegen Sie, was Ihnen jetzt hilft.
Pro Juventute
Für Kinder und Jugendliche – bei kleinen und grossen Sorgen.
- Rund um die Uhr, kostenlos und vertraulich.
- Per Telefon, WhatsApp, Chat oder E-Mail.
- Man darf auch anrufen, wenn man nur eine Frage hat.
Opferhilfe
Nach körperlicher, psychischer oder sexueller Gewalt – auch für Angehörige.
- Zuerst hören Sie eine kurze Ansage. Bei unmittelbarer Gefahr: 117.
- Danach berät Sie eine Fachperson oder eine geschulte Person.
- Die Beratung ist kostenlos. Sie entscheiden, ob und wie es weitergeht.
- Auf Wunsch werden Sie an medizinische Hilfe oder eine Schutzunterkunft vermittelt.
Seit Mai 2026 in der ganzen Schweiz erreichbar.
Sanität / Notruf
Bei Lebensgefahr – auch bei akuter Suizidgefahr.
- Sagen Sie: Wo sind Sie? Was ist passiert? Wer ruft an?
- Beantworten Sie die Fragen – die Hilfe ist meist schon unterwegs.
- Legen Sie erst auf, wenn man es Ihnen sagt.
- Bleiben Sie, wenn möglich, bei der Person.
Ein Einsatz kann Kosten verursachen – bei Lebensgefahr trotzdem immer anrufen.
💬 Tipp: Fragen Sie zu Beginn ruhig nach, wie mit Ihren Angaben umgegangen wird.
Was ist eine fürsorgerische Unterbringung (FU)?
- Wenn jemand wegen einer psychischen Erkrankung in ernster Gefahr ist und die nötige Hilfe nicht anders möglich ist, kann ein Klinikeintritt angeordnet werden – auch gegen den Willen der Person.
- Anordnen können die KESB oder – je nach Kanton – eine Ärztin oder ein Arzt. Eine ärztliche Anordnung gilt höchstens sechs Wochen.
- Sie haben Rechte: Sie können eine Vertrauensperson beiziehen, jederzeit ein Entlassungsgesuch stellen und innert 10 Tagen beim Gericht Beschwerde einreichen.
- Eine FU ist die Ausnahme. Die meisten Menschen in einer Krise erhalten Hilfe, ohne dass es dazu kommt.
Vereinfacht und ohne Gewähr. Massgebend ist das Zivilgesetzbuch (Art. 426–439 ZGB).
Hilfe im Kanton
26 Kantone, 26 Systeme. Hier finden Sie Ihres.
Wo Sie in Ihrem Kanton rund um die Uhr psychiatrische Hilfe erreichen – für Erwachsene, Kinder und Jugendliche.
Einfach reden, ohne Krise: «Mein Ohr für Dich», 0800 500 400 – kostenlose Alltagsgespräche gegen Einsamkeit, ab 16 Jahren. Geschulte Freiwillige hören zu; Krisen werden dort nicht besprochen – in einer Krise: 143.
Bei Lebensgefahr immer 144, bei Gefahr für andere 117. Reden rund um die Uhr: 143 (Erwachsene), 147 (Kinder und Jugendliche). Angaben ohne Gewähr – veraltete Nummern bitte an admin@wirbegleiten.ch melden.
Therapie-Kompass · ebenfalls von «wir begleiten»
Begleitung über die Krise hinaus.
Nach einer Krise hilft oft eine Begleitung über längere Zeit. Der Therapie-Kompass zeigt Fachpersonen, Therapieformen und Angebote in der Schweiz – übersichtlich und nach Ihren Bedürfnissen filterbar. Auch Orte für eine Auszeit ohne Klinik finden Sie dort.
Jede Krise hat einen Verlauf.
Jede Phase braucht anderes.
Wählen Sie eine Phase. Die Kurve zeigt, wo Sie wirksam werden können – lange bevor es eskaliert.
Was Ihnen jetzt hilft
Für Fachpersonen und Teams
Hilfestellungen
Was Sie heute konkret tun können.
Weiterlesen
Gut verständlich, fachlich solide.
Ausgewählte Texte von Bund, Kantonen, Fachstellen und der WHO. Die Links führen zu den Originalquellen.
Für Betroffene
- Gut mit Stress und Belastungen umgehenWHO · Universität Ulm · 2020 · PDFIllustriertes Übungsbuch mit einfachen Übungen für schwierige Zeiten.
- Wir reden über alles – auch über psychische Gesundheit«Wie geht’s dir?» · Pro Mente Sana · 2019 · PDFWas psychische Erkrankungen sind, wie man darüber redet und wo es Hilfe gibt.
- Reden kann rettenReden kann retten · WebsiteErmutigung, über Suizidgedanken zu sprechen – mit Anlaufstellen in allen Kantonen.
- Beratung + Hilfe 147Pro Juventute · WebsiteInfos, Chat und Beratung für Kinder und Jugendliche, rund um die Uhr.
Für Angehörige und Umfeld
- Richtlinien zum Umgang mit SuizidgedankenMHFA Ersthelfer · 2020 · PDFWie man Warnsignale erkennt, nachfragt und bis zur professionellen Hilfe begleitet.
- Darf man jemanden auf Suizidgedanken ansprechen?Beobachter · ArtikelKurz erklärt, warum Nachfragen schützt – mit Formulierungsbeispiel.
- Adressen für den NotfallKanton Zürich / Universität Zürich · 2023 · PDFFür Menschen in Krisen und ihr Umfeld: was tun, wen anrufen.
Für Fachpersonen und Schulen
- Suizidales Erleben und Verhalten in der SchweizObsan Bulletin 08/2024 · PDFAktuelle Zahlen zu Suizidgedanken und -versuchen – wer besonders betroffen ist.
- Nationaler Aktionsplan SuizidpräventionBAG · laufend aktualisiert · WebsiteZiele bis 2030, Stand der Umsetzung und aktuelle Schwerpunkte von Bund und Kantonen.
- Herausforderung Gewalt an BildungseinrichtungenKantonspolizei Bern · PDFWarnsignale, Sofortmassnahmen und Bedrohungsmanagement für Schulen.
- Checklisten für Notfälle und Krisen an SchulenBildungsdirektion Kanton Zürich · 2025 · PDF26 Checklisten – von Bedrohung und Amok bis zu geäusserten Suizidgedanken: was sofort zu tun ist und was danach.
- Merkblatt Meldung an die KESBKESB Appenzell Ausserrhoden · PDFMelderecht, Meldepflicht und Ablauf – verständlich erklärt.
Für Fachpersonen und Institutionen
Einschätzungsinstrumente.
Elf strukturierte Instrumente für Fachpersonen und Teams – online oder als Offline-Datei, die ohne Serververbindung im Browser läuft. Erhältlich für Institutionen über «wir begleiten».
Die Instrumente setzen vor der Fachstelle an: Sie unterstützen den Entscheid, ob gemeldet wird. Sie ersetzen weder die Risikoabklärung des kantonalen Bedrohungsmanagements noch eine Gefährdungsmeldung an die KESB. Der Zugang für Institutionen erfolgt über «wir begleiten».
Ein Angebot von «wir begleiten»
Hinter den Instrumenten stehen Menschen.
krisenintervention.ch wird vom Netzwerk «wir begleiten» getragen – Fachleute aus Psychologie, Therapie, Sozialer Arbeit, Case Management und Kunst. Gegründet von Daniele Lenzo, mit über 25 Jahren Erfahrung in Krisenintervention, Gewaltprävention und Schulsozialarbeit.
Gemeinsam zu mehr Selbstverständnis und innerer Stärke.
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